Als Quartier für die Feier haben wir das Karl-Ludwig-Haus ausgewählt. Es ist eher einfach gehalten, lockt aber mit viel Platz im Speisesaal und guter Küche in Bio-Qualität. Jeannette und Gunnar, welche das Haus erst dieses Jahr übernommen haben, waren gleich sympathisch und entgegenkommend und werden uns hoffentlich bestens versorgen und bewirten.
Ein paar Einschränkungen bringt eine Berghütte aber mit sich, vor allem, wenn sie auf einem riesigen Karstplateau errichtet wurde. Das Brauchwasser wird nur über das Dach gesammelt und ist dementsprechend knapp. Wenn es zu wenig geregnet hat, muss statt dem WC ein Plumpsklo benutzt werden und Duschen ist nur sehr eingeschränkt möglich (17:00 – 21:00) und teuer (EUR 6.-). Ebenso wie alle anderen Lebensmittel muss auch das Trinkwasser per Materialseilbahn auf den Berg transportiert werden und ist damit ebenso ein kostbares Gut.
Wie auf Hütten üblich sollte jeder sein eigenes Handtuch mitnehmen und in den Lager-Betten, welche wir aus Platzgründen auch mitverwenden müssen, ist ein Hüttenschlafsack obligatorisch.
Die Hüttenruhe konnten wir für Freitag auf 23:00 und Samstag auf 24:00 verhandeln. Am Sonntag müssen wir bis 10:00 alle Zimmer geräumt haben.
Corona-Hinweis: Bitte beachtet, dass Ihr die 3-G-Bedingung erfüllen müsst. Wir haben das ganze Haus gemietet, „Gefahr von außen“ droht also nicht. 🙂